Our Road Trip in Bella Italia (Pt. II)

7/03/2017


Wie schon angekündigt, folgt heute der zweite Teil meines Travel Diarys aus Italien. Wer den ersten Teil verpasst hat, sollte einmal hier vorbeischauen. 
Weiter geht es also mit den Tagen 5 - 8 unserer Reise.

Pompei:

An unserem zweiten Tag in Meta (insgesamt Tag 5 unserer "Rundreise") entschlossen wir uns, einen Ausflug nach Pompei zu machen, um die verlassene Stadt zu erkunden. Ein absolutes Muss für jeden, der sich für die Antike interessiert. 
Ich muss dazu sagen, dass ich seit der 5. Klasse Lateinunterricht hatte und der Vesuv und Pompei auf mich deshalb schon immer eine ganz besondere Faszination ausgeübt haben (jeder Lateinschüler weiß, wovon ich spreche: jede (!) Übersetzung handelt früher oder später gefühlt immer vom Ausbruch des Vesuvs). 
In der Tat war es wirklich sehr interessant, die Überreste der riesigen Stadt zu besichtigen, die ich mir übrigens viel kleiner vorgestellt hatte. Wir verbrachten nur an die drei Stunden in der Stadt, was ich persönlich aber als ausreichend empfand, da es doch sehr heiß war. Natürlich kann man auch einen ganzen Tag damit zubringen, das wirklich große Areal zu erkunden. 


Nach diesem Kulturprogramm hatten wir uns ein wenig Abkühlung verdient und wir verbrachten den Nachmittag am Strand in Meta.
Wie ja schon in Teil 1 meines Travel Diarys beschrieben, wirkt der Strand aus der Ferne deutlich einladender als er es aus der Nähe tatsächlich ist. Ich hatte vor unserem Abflug im Internet gelesen, dass der Strand von Meta als einer der schönsten der Umgebung gilt. Grundsätzlich würde ich das auch unterschreiben. Allerdings war er wirklich super voll und das, obwohl sich viele Italiener ja um die Mittagszeit in ihre wohlverdiente "Siesta" verabschieden.
Unten seht ihr übrigens ein Foto von dem Strand in Meta, auf dem sich schon recht gut erahnen lässt, wie viele Leute dort Platz finden.

Wie ebenfalls im letzten Artikel erwähnt, kostet der Strand Eintritt und außerdem Gebühren für Liegen und Sonnenschirme. Wer also wie wir ein Hotel in Meta oder Umgebung bucht und ein Auto mietet, dem würde ich ans Herz legen, eher einen weiter entfernten Strand zu besuchen. In Teil 1 meines Diarys hatte ich euch ja schon einen schönen, versteckt liegenden Strand genannt. Gleich verrate ich euch noch einen weiteren kleineren Strand, der uns gut gefallen hat.


Conca dei Marini:

Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen, die Amalfiküste entlangzufahren und dort nach einem schönen Strand Ausschau zu halten. Tatsächlich entdeckten wir zwischen Praiano und Amalfi einen kleineren Strand in Conca dei Marini (allerdings deutlich größer als der in Nerano), der uns sehr gut gefiel. Hier konnte man auch ohne Probleme ins Wasser gehen (was bei Steinstränden ja leider nicht immer der Fall ist). Ein Foto von diesem Strand seht ihr am Anfang meines Posts und außerdem hier:


Der größte Pluspunkt an diesem Strand: Für ein paar Euro konnte man sich von einem Motorboot  mit eigenem "Skipper" abholen und zur "Grotta dello Smeraldo" (zu Deutsch: Smaragdgrotte) bringen lassen. Allein die kurze Fahrt mit dem Motorboot war den Ausflug schon wert. Wären wir mit Freunden unterwegs gewesen, hätten wir uns wahrscheinlich an einem der Tage ein eigenes Motorboot geliehen. 


Auch die kurze Besichtigung der Grotte per Ruderboot kann ich euch empfehlen. Wir waren hinterher jedenfalls froh, dass wir uns die "Blaue Grotte" auf Capri sparen konnten. Diese soll nämlich geradezu von Touristen überflutet werden und ist außerdem auch noch deutlich teurer als die Smaragdgrotte.

Positano:

Nach einem guten halben Tag in der Sonne, entschlossen wir uns, einen zweiten Abstecher nach Positano zu machen. Schließlich lag das Städtchen direkt auf unserem Rückweg nach Meta.
Da wir dieses Mal aus der Richtung Amalfi und nicht aus Meta nach Positano kamen (bitte fragt mich nicht nach der jeweiligen Himmelsrichtung), konnten wir uns auch das lästige Treppensteigen ersparen und über die nur leicht abfallende Küstenstraße in den Ort hineinspazieren.
Dieses zweite Mal hatten wir etwas mehr Zeit mitgebracht und mein Eindruck vom ersten Mal bestätigte sich: Positano ist einfach nur traumhaft schön und gar nicht so sehr von Touristen überlaufen, wie man meinen möchte.


Anders als beim ersten Mal, haben wir es bei unserem zweiten Besuch etlichen Positano-Besuchern gleichgetan und unser Auto für lau am Straßenrand vor dem Ortseingang geparkt. Das ging wirklich problemlos und wir konnten ohne Eile durch die Stadt schlendern.


Capri:

Unseren letzten ganzen Urlaubstag wollten wir für einen Abstecher nach Capri nutzen. Dabei hatten wir erst geplant, eine organisierte Tour zu buchen, bei der man auf einem kleineren Schiff mit 10 anderen Leuten nach Capri gebracht wird und bei der ein Guide die Highlights der Insel präsentiert. Allerdings waren wir so spät dran, dass diese Tour schon ausgebucht war und wir unseren Ausflug nach Capri kurzerhand selbst organisieren mussten.
Der Trip nach Capri ist übrigens nicht ganz günstig. Allein die Parkkosten in Hafennähe in Sorrent beliefen sich am Ende des Tages auf 16 Euro. Für die Fähre waren wir knapp 70 Euro los.
Auf der Insel kamen weitere Kosten für den Bus und eine Fahrt mit der Seilbahn hinzu. Und natürlich sind auch Essen und Trinken auf der Insel vergleichsweise teuer.
Trotzdem würde ich behaupten, unser Besuch hat sich gelohnt! Aber fangen wir von vorne an:

Unser Auto haben wir, wie schon geschrieben, in der Nähe des Hafens von Sorrent in einem öffentlichen Parkhaus geparkt. Leider war es unmöglich, in den Straßen Sorrents zu parken, da es hier ausschließlich Kurzparkzonen gibt.
Direkt im Hafen von Sorrent haben wir uns anschließend die Tickets für die Fähre organisiert, die wirklich regelmäßig (außer um die Mittagszeit im 20-30 Minuten-Takt) nach Capri übersetzt.


Auf der Insel angekommen, galt es erst einmal wieder, jede Menge Treppen zu bezwingen ehe man in das Zentrum der Insel gelangte. Oben angekommen war ich fix und fertig, aber der Ausblick entschädigte - wieder einmal - für alles.


Sehr gut gefallen hat uns der "Parco Augusto" an der Via Krupp. Von dort aus hat man einen noch atemberaubenderen Blick auf das Meer und kann tolle Pflanzen bewundern. Hier seht ihr den tollen Ausblick:


Auf Capri kann man übrigens auch toll shoppen. In der Dior Boutique arbeiten nicht nur super nette Mitarbeiter, die teilweise sogar Deutsch sprechen können, nein, ich habe auch Ohrringe gefunden, die ich schon in einigen anderen Stores in mehreren Städten vergeblich gesucht habe. Schon witzig, dass man erst auf eine Insel reisen muss, um die Ohrringe seiner Träume zu entdecken.
Da auch die übrigen Stores nicht wirklich auf Besucher wie mich vorbereitet zu sein schienen (Zara und H&M sucht man hier vergeblich, wer hätte es gedacht) entschieden wir uns, einem Tipp von zwei lieben Leserinnen Folge zu leisten und mit dem Bus nach Anacapri, den etwas weniger überlaufenen Teil der Insel zu fahren. Von dort aus kann man, wenn man zumindest etwas abenteuerlustig ist, mit einer Seilbahn auf den "Monte Solaro" fahren. Das ist der wohl höchste Aussichtspunkt auf der Insel und dementsprechend toll ist auch der Blick von dort oben. Ausgerechnet hiervon habe ich natürlich kein Foto, sondern nur einige Videos für meine Instagram Story gemacht... Typischer Anfängerfehler, würde ich sagen!
Anacapri hat mir persönlich nicht unbedingt besser gefallen als Capri, aber die Fahrt mit der Seilbahn war es allemal wert, nach Anacapri zu fahren.

Einen Restauranttipp auf Capri habe ich leider nicht. Wir hatten im Vorfeld gehört, dass das Essen nicht unbedingt gut, dafür aber sehr teuer sein soll. Also haben wir uns stattdessen lieber zweimal ein Eis bei der angeblich besten Eisdiele der Insel, der "Buonocore Gelateria" (dort werden sogar die Waffeln frisch zubereitet) gegönnt. Nach unserer Rückkehr nach Meta ging es wieder einmal zu unserem Lieblingsitaliener gegenüber von unserem Hotel (alles hierzu könnt ihr in Teil 1 nachlesen). Hier habe ich mir die Trüffelpasta von der Lunch Karte (die Speisen hiervon werden ohne Murren auch abends serviert)gegönnt, die einfach nur göttlich war.

Der Tag auf Capri war einer der anstrengendsten, aber auch schönsten während unserer Reise. Einen Besuch auf der Insel - vielleicht nicht während der Hochsaison - kann ich jedem nur ans Herz legen.


An unserem letzten Tag mussten wir uns leider schon sehr früh auf den Weg zum Flughafen machen. Das war natürlich der Nachteil daran, dass wir wieder von Meta aus über Neapel zurück nach Rom fahren mussten, von wo aus unser Rückflug starten sollte. Weil wir vor dem Abflug auch noch unseren Mietwagen in der Nähe des Flughagens zurückgeben mussten, planten wir lieber reichlich Zeit ein - auch aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit. Ihr erinnert euch bestimmt, dass ich im Februar in New York war. Ich habe es bisher unter den Tisch fallen lassen, weil es mir etwas peinlich war, aber damals habe ich doch tatsächlich meinen Rückflug verpasst und musste deshalb noch einen Tag länger im Big Apple bleiben, während mein Freund seinen Flug mit einer anderen Airline noch bekommen hat... Sehr ärgerlich!

Aber wie immer, wenn man überpünktlich dran ist, lief alles wie am Schnürchen und wir waren deutlich zu früh am Flughafen in Rom.
Und ebenfalls typisch: Unser Rückflug hatte etwas Verspätung. Aber halb so wild, denn wir hatten einen wunderbaren Urlaub und ich würde den gleichen Trip - auch den Umweg über Rom - jederzeit wieder machen.

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7 Kommentare

  1. Die Eindrücke aus deinem Italien-Urlaub sind wirklich wunderschön liebe Caro und machen mir auch gerade Lust auf dolce vita und gelati <3

    Liebe Grüsse, Sonja
    www.littlewhitepages.ch

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  2. I adore your images! I wish you a nice weekend, Greetings from Switzerland //Sofia (…visit my blog http://sofiacm.com for interior and style tips)

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  3. Wow, wirklich tolle Bilder.
    Die verschiedenen Wasserfarben von tiefblau bis türkis sind einfach ein Traum. Es gibt halt einfach schon schöne Fleckerl....
    Hab noch einen schönen Sonntag
    Sassi

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  4. Die Fotos sind einfach wundervoll!

    http://thedaydreamings.blogspot.com/

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  5. Ein super toller Beitrag! Mir gefällt deine Art zu schreiben wirklich sehr. :)
    Viele Grüße, Becky

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  6. Das waren echt schöne Bilder. Ich war schon oft in Italien und finde es dort einfach richtig schön.
    Liebe Grüße
    Luisa von http://www.allaboutluisa.com/

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  7. Wunderschöner Beitrag! Ich war selbst schon auf Capri und in Pompei..es ist wirklich toll alles gesehen zu haben. Wahnsinnig schöne Bilder hast du geschossen ♥

    Love BB Foxy
    www.bbfoxy.de

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