Huawei P9 Review

8/01/2016


Wie ich bereits in diesem Post angekündigt hatte, möchte ich meinem neuen Smartphone, dem Huawei P9 und dessen zahlreichen Funktionen noch einen eigenen Post widmen. 
Ganz viele von euch haben schon an meinem Gewinnspiel teilgenommen und aus den Kommentaren habe ich oft herausgelesen, dass sich viele von euch für Alternativen zu den "bekannteren" Smartphones interessieren. 

In meinem vorherigen Post hatte ich ja vor allem die Dual-Kamera von Leica, das Herzstück des P9, gelobt. Auch hierauf möchte ich heute noch einmal eingehen. 

Aber kommen wir doch zunächst einmal zu den bisher noch unerwähnt gebliebenen Vorzügen des P9. Davon gibt es nämlich eine ganze Menge:


Design:
Was mir an dem P9 als Erstes aufgefallen ist, ist sein elegantes, schlichtes und einfach schönes Design. Mein Modell ist weiß und silber ("Mystic Silver") und sieht wirklich klasse aus. 
Das Smartphone ist nur um die 0,6 cm hoch und liegt so schön flach in der Hand. Dafür hat es in der Länge umso mehr zu bieten, was an seinem 13,2 cm langen Display liegt.


Ich habe übrigens festgestellt, dass es nur dann Spaß macht, schöne Fotos zu schießen, wenn man sie hinterher auch auf einem geeigneten (also im Idealfall möglichst großen und hochauflösenden) Display betrachten kann. 
Alles in allem überzeugt mich das Design des P9 auf der ganzen Linie!

Handhabung:
Ich gebe zu, dass ich mich erst eine Zeit lang auf das P9 umstellen musste. Ich musste mich beispielsweise daran gewöhnen, dass es keinen "externen" Home-Knopf gibt, sondern, dass der Home-Knopf im Display integriert ist. Vielleicht ist das aber gar nicht schlecht für mich. Erstaunlicherweise habe ich den Home-Knopf bei meinen alten Smartphones nämlich immer irgendwie zerstört, so dass diese in der Folge dann gar nicht mehr zu gebrauchen waren. 
Ansonsten hat das Huawei alle kleinen Spielereien zu bieten, auf die man ungern verzichten möchte, wie beispielsweise die PIN-Eingabe durch Fingerabdruck. 
Hierfür gibt es auf der Rückseite des Smartphones ein kleines Feld, in dem der Fingerabdruck gespeichert wird und mithilfe dessen man noch weitere Anwendungen, wie beispielsweise die Foto-Galerie und den Alarm bedienen kann.


Eine Innovation, die ich so noch nicht kannte, ist die Bedienung durch den "knuckle" (also den Fingerknöchel). Tippt man das Display zweimal mit dem Fingerknöchel an, wird automatisch ein Screenshot erstellt. Möchte man nur einen bestimmten Ausschnitt screenshotten, so kann man diesen Ausschnitt ebenfalls mit dem Fingerknöchel auswählen.


Mit dem Fingerknöchel lassen sich außerdem verschiedenste Anwendung starten: "Schreibt" man beispielsweise ein "C" auf das Display, öffnet sich automatisch die Kamera des Smartphones.


So lassen sich noch weitere Anwendungen durch bestimmte Buchstaben öffnen. Durch das Schreiben eines "M" öffnet sich beispielsweise die Musik-Mediathek.


Es gibt allerdings noch weitere hilfreiche Spielereien, wie z.B. den Taschen-Modus. Der, sofern man ihn eingeschaltet hat, verhindert, dass das Smartphone versehentlich in der Hosen- oder Handtasche bedient wird. Wenn ich daran denke, wie oft mich schon Freunde versehentlich aus ihrer Hosentasche heraus angerufen haben - ein wirklich sinnvolles Feature!
Es gibt sogar einen Handschuh-Modus, der - wie der Name schon sagt - die Bedienung trotz eines Handschuhs ermöglicht. Das ist wiederum ein sinnvolles Tool für mich und ich werde im Winter direkt testen, ob es hält, was es verspricht. 


Betriebssystem:
Das Huawei P9 läuft auf dem aktuellen Android Marshmallow 6.0 und wird durch einen Kirin 955 Octa-Core-Prozessor angetrieben (nicht, dass ich wüsste, was Letzteres bedeutet, aber vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen technisch Versierten unter euch!).
Ich muss zugeben, dass die Umstellung auf Android - als mir gänzlich unbekanntes Betriebsystem - für mich die größte Herausforderung während unseres Kennenlernens war. 
Ich will damit aber nicht sagen, dass Android ein besseres oder ein schlechteres Betriebsystem ist (zumindest, soweit ich das von meinem technisch eher beschränkten Horizont aus beurteilen kann). Es ist eben schlicht und ergreifend anders. 
Die Emojis sehen interessant aus, die Tastatur funktioniert ein wenig anders und so weiter. Allerdings hat man bei den meisten Anwendungen die Möglichkeit, auf Altbewährtes zurückzugreifen. Beispielsweise kann man innerhalb von Whatsapp die Emojis nutzen, die man schon von iOS kennt. Und man kann auch zwischen verschiedenen Tastaturen auswählen. Somit ist das für mich eigentlich kein Kritikpunkt.
Wenn ich überhaupt irgendetwas an Android kritisieren möchte, dann, dass es sein kann, dass die ein oder andere App dafür nicht verfügbar ist. In meinem Fall war das eine blogger-spezifische App. Allerdings dürfte das die meisten unter euch wahrscheinlich wenig bis gar nicht betreffen.


Kamera:
Last but not least, hier noch einmal einige Fakten zum Herzstück des Smartphones, der Dual-Kamera von Leica. 
In meinem letzten Post hatte ich euch bereits die durchaus überzeugenden technischen Daten genannt. In der Kurzzusammenfassung: Die Kamera hat ganze 12 Megapixel. Die Frontkamera des P9 immerhin 8 Megapixel.
Mich begeistert vor allem, dass sich mit der Kamera quasi professionelle Fotos schießen lassen. Das liegt daran, dass man verschiedenste Werte, wie ISO, Blende und White Balance beim Fotografieren in einem manuellen Modus selbst einstellen und so ideale Verhältnisse für die Fotos erzeugen kann.
Wie ebenfalls schon erwähnt, bin ich ein großer Fan des Foto-Bearbeitungsprogramms des P9. Damit lassen sich Fotos unter anderem aufhellen oder abdunkeln, man kann Augenringe entfernen, Falten glätten, die Zähne aufhellen und vieles mehr.
Auch den so genannten "Bokeh-Effekt" möchte ich noch einmal besonders loben. Durch eine bestimmte Einstellung im Kamera-Modus lässt sich dieser Effekt - den ich persönlich sonst nur bei guten Spiegelreflexkameras kenne - erzielen. Im Vordergrund kann so ein Objekt scharf eingefangen werden, während der (unschöne Hintergrund) verschwimmt.
Hier habe ich noch ein Beispiel-Foto für euch. Auch wenn der Hintergrund relativ neutral und einfach nur weiß ist, kann man gut erkennen, wie das Objekt im Vordergrund (in diesem Fall ICH) sich von dem Hintergrund abhebt.


Soweit also zu meinen Erfahrungen mit dem Huawei P9. Falls ihr selbst auch schon Erfahrungen mit dem Smartphone gemacht habt, freue ich mich, in den Kommentaren darüber zu lesen.
Selbstverständlich freue ich mich aber auch über alle anderen Kommentare!

P.S. Die glückliche Gewinnerin meines Giveaways heißt Elisabeth P.! Herzlichen Glückwunsch und ganz viel Freude mit deinem brandneuen P9! :)

Vielen lieben Dank auch an alle anderen, die mitgemacht haben! Ich habe mich sehr über euren (meist richtig langen) Kommentare gefreut!


- in freundlicher Zusammenarbeit mit Huawei -

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2 Kommentare

  1. Der Beitrag ist Klasse! Besonders die Dual Kamera von Leica hat mich richtig neugierig gemacht. Dein letztes Bild im Post ist so gut, richtig gute Farben und eine perfekte Schärfe.

    Love BB Foxy
    www.bbfoxy.wordpress.com

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  2. Ich bin eigentlich ein total Apple Fanatiker und besitze auch schon seit einigen Jahren immer wieder diese Marke, aber ich muss sagen, dass durch deinen Post meine Interesse an dieser Marke sehr gewachsen ist. Was ich sehr cool finde, dass man durch das Schreiben der verschiedenen Buchstaben direkt auf einige Programme zugreifen kann und außerdem die sehr gute Kameraqualität, die für uns Blogger ja mit das Wichtigste ist. :)

    Liebe Grüße Pierre

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